Schnarchen und Schlafapnoe

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Schnarchen

Schnarchen wird oft als bloße Lärmbelästigung wahrgenommen, vor allem für den Partner. Es kann jedoch auch auf eine ernstere Erkrankung wie Schlafapnoe hinweisen.

Schätzungsweise 30 % der Bevölkerung schnarchen. Ab 40 Jahren steigt dieser Anteil auf fast 60 % bei Männern und 40 % bei Frauen.

In schweren Fällen kann das Schnarchen bis zu 100 Dezibel erreichen – ein Geräuschpegel vergleichbar mit dem eines Motorrads – und stört nicht nur den Schlaf des Partners, sondern auch den des Schnarchers selbst.

Es ist wichtig zu wissen, dass zwar die meisten Menschen mit Schlafapnoe schnarchen, aber nicht alle Schnarcher zwangsläufig an Schlafapnoe leiden.

Schlafapnoe

Das Schlafapnoe-Syndrom ist durch wiederholte Atemaussetzer im Schlaf gekennzeichnet. Dauer und Häufigkeit dieser Aussetzer variieren von Person zu Person.

Oft bemerkt der Partner die Atemaussetzer zuerst. Für die betroffene Person sind die Symptome eher schleichend:

• Anhaltende Müdigkeit

• Tagesschläfrigkeit

• Konzentrationsschwierigkeiten

• Gedächtnisprobleme

• Verminderte Libido

Unbehandelt kann Schlafapnoe zu schwerwiegenderen Komplikationen führen, wie zum Beispiel:

• Bluthochdruck

• Herz-Kreislauf-Erkrankungen

• Depressionen

• Verschlechterung bestehender Erkrankungen

Schätzungsweise sind etwa 5 % der Bevölkerung von Schlafapnoe betroffen, doch viele Fälle bleiben unerkannt und unbehandelt.

Diagnose und Schweregrad

Die Diagnose basiert auf einer Schlafuntersuchung, der sogenannten Polysomnographie. Der Schweregrad des Syndroms wird anhand des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) beurteilt, der der Anzahl der Atemereignisse pro Stunde entspricht:

• Leicht: 5 < AHI < 15

• Mittelgradig: 15 < AHI < 30

• Schwer: AHI > 30

Machen Sie den Schlafapnoe-Risikotest oder laden Sie die NoSAS-Score-App herunter (Google Play und App Store).
Der Test wurde vom CHUV (Universitätsklinikum Lausanne) entwickelt.

Symptome des Schlafapnoe-Syndroms

Schlafapnoe ist nicht durch spezifische Symptome gekennzeichnet. Achten Sie jedoch auf folgende Anzeichen: Berichte des Partners/der Partnerin, Atemaussetzer im Schlaf, Schnarchen, Tagesmüdigkeit, Übergewicht, Mundtrockenheit am Morgen und Kopfschmerzen. Rauchen, Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente und chronische Erkrankungen können ebenfalls zu Schlafapnoe beitragen.

Hauptursachen von Schnarchen und Schlafapnoe

Eine Schwächung der Rachenmuskulatur und das Zurückziehen des hinteren Zungenbereichs verengen die Atemwege im Schlaf. Dadurch entstehen Turbulenzen, die zu Vibrationen des Gaumensegels und des Rachens führen und Schnarchen und andere Geräusche verursachen.

Schlafapnoe ist eine fortschreitende Verengung der Atemwege, die sich durch Atemaussetzer unterschiedlicher Intensität äußert. In diesem Fall ist eine ärztliche Untersuchung ratsam.

Faktoren, die das Schnarchen verschlimmern:

Übergewicht

Alkoholkonsum am Abend

Rauchen

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Schlafen auf dem Rücken

Starke Müdigkeit

Trockene Nase

Nasenscheidewandverkrümmung

Behandlungen

Unterkiefervorschuborthesen:

Es handelt sich um ein Mundschutzgerät, ähnlich dem Mundschutz von Boxern, das den Unterkiefer leicht vorverlagert und so eine freie Luftzirkulation im Rachenraum ermöglicht und das Schnarchen beseitigt.

CPAP :

Es handelt sich um ein Gerät, das einen kontinuierlichen Luftstrom durch eine Maske leitet und so die Atemwege öffnet

und jegliches Risiko von Atemaussetzern und Schnarchen beseitigt.

OREILLER DE POSITIONNEMENT :

Dieses Kissen wurde speziell entwickelt, um sicherzustellen, dass der Schläfer auf der Seite liegt und somit verhindert wird, dass der Zungengrund in den Rachen fällt und Schnarchen verursacht.